Internet (world wide web) – Geschicht, Recht, Technik …

Das Internet (wörtlich etwa „Verbundnetz”, von engl. Interconnected: „miteinander verbunden” und Networks: „Netzwerke”) ist ein elektronischer Verbund von Rechnernetzwerken, mit dem Ziel, Verbindungen zwischen einzelnen Computern herzustellen und so Daten auszutauschen. Im Prinzip kann dabei jeder Rechner weltweit mit jedem anderen Rechner verbunden werden. Der Datenaustausch zwischen den einzelnen Internet-Rechnern (Servern) erfolgt über die technisch normierten Internetprotokolle. Umgangssprachlich wird „Internet“ häufig synonym zum World Wide Web verwendet, das jedoch nur einer von vielen Diensten des Internets ist.

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Ausmaße und Größe↑ nach oben ↑

Die Anzahl der Teilnehmer oder angeschlossenen Geräte im Internet ist nicht exakt bestimmbar, da Nutzer mit unterschiedlichen technischen Geräten (PCs, Mobilgeräten, .) über verschiedene Anschlusstechnologien kurzfristig Teil des Internets werden oder dieses auch wieder verlassen können. Laut IWS hatten im März 2007 etwa 16,9 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zum Internet. Laut EITO nutzen Anfang 2007 1,13 Milliarden Menschen das Internet. In Deutschland verfügen ungefähr 68 Prozent der Erwachsenen über einen Internetanschluss. Etwa 80 Prozent der deutschen Jugendlichen (10-13 Jahre) nutzen das Internet. Etwa 60 Prozent aller Deutschen nutzen regelmäßig das Internet, Tendenz steigend um 2-3 Prozent jährlich. In den USA sind es bereits 75 Prozent, skandinavische Länder 70 Prozent, Spanien 40 Prozent, osteuropäische Staaten teilweise bei 14 Prozent. In etwa 75 Prozent der deutschen Haushalte stehen PCs mit Internetanschluß, die jedoch mehr von jungen Menschen als von alten Menschen genutzt werden. Neben alten Menschen nutzen in Deutschland auch sozial Schwache und Arbeitslose das Internet weniger (siehe auch Digitale Kluft). In Deutschland verfügen ca. 60 Prozent der Internetnutzer über einen Breitbandzugang. In der Schweiz verfügen im Jahr 2006 67 Prozent der Bevölkerung über einen privaten Internetzugang. In China hatten nach dem Report über die Entwicklung des Internets Mitte 2007 162 Millionen Menschen einen Internetzugang, davon besaßen 122 Millionen einen Breitbandanschluß.

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Geschichte des Internets↑ nach oben ↑

Die Geschichte des Internets lässt sich grob in drei Phasen einteilen. In der Frühphase ab Mitte der 1960er-Jahre wurden die Grundlagen gelegt, die Technologie demonstriert und zur Anwendungsfähigkeit entwickelt. Gleichzeitig mit dem Wechsel von der militärischen zur akademischen Forschungsförderung Ende der 70er-Jahre begann das Wachstum und die internationale Ausbreitung des Internet. In dieser Zeit gedieh das, was gemeinhin mit der „wilden Phase“ des ursprünglichen Internet assoziiert wird: eine Tauschökonomie für Software und Information, eine graswurzelbasierende Selbstorganisation, sich entwickelnde Communitys und der Hackergeist, der jede Schließung, jede Beschränkung des Zugangs und des freien Informationsflusses zu umgehen weiß.

Das Internet ist mediengeschichtlich eine Anomalie. Übliche Modelle der Medien- wie der Technikgenese allgemein laufen vom Labor über die Entwicklung hin zur Anwendungsreife bis zur gesellschaftlichen Implementierung entweder als staatliche Militär- oder Verwaltungskommunikation, als wirtschaftliches Kontroll- und Steuerungsinstrument oder als Massenprodukt der Individualkommunikation bzw. der Massenmedien. Anders hingegen im Falle von akademischen Datennetzen. Hier gab es in den ersten Jahren keine Trennung zwischen Erfindern, Entwicklern und Anwendern.

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Das World Wide Web …↑ nach oben ↑

World Wide Web Around Wikipedia… (kurz Web, WWW oder deutsch: Weltweites Netz; wörtlich: web „Gewebe, Netz“) ist ein über das Internet abrufbares Hypertext-System.

Hierzu benötigt man einen Webbrowser, um die Daten vom Webserver zu holen und z. B. auf dem Bildschirm anzuzeigen. Der Benutzer kann den Hyperlinks im Dokument folgen, die auf andere Dokumente verweisen, gleichgültig ob sie auf demselben Webserver oder einem anderen gespeichert sind. Hierdurch ergibt sich ein weltweites Netz (oder Gewebe) aus Webseiten. Das Verfolgen der Hyperlinks wird oft als Internetsurfen bezeichnet.

Oben eine Grafische Darstellung einiger weniger Seiten im WWW um en.wikipedia.org am 18. Juli 2004

Das WWW wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft mit dem Internet gleichgesetzt, obwohl es jünger ist und nur eine mögliche Nutzung des Internets darstellt (so wie wiederum das Internet nur eine von verschiedenen möglichen Serververbünden ist). Es gibt durchaus Internet-Dienste, die nicht in das WWW integriert sind (am bekanntesten ist E-Mail, aber z. B. auch IRC und Telnet). Zu dieser Verwirrung haben nicht zuletzt die Webbrowser beigetragen, die nicht nur das eigentliche HTTP-Protokoll benutzen können, sondern dem Nutzer auch noch andere Dienste wie Mail und FTP zugänglich machen.

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E-Mail – Elektronische Post↑ nach oben ↑

Die (auch das) E-Mail (von engl.: „electronic mail“; zu dt.: „die elektronische Post“ oder „der elektronische Brief“; kurz auch Mail genannt) bezeichnet eine auf elektronischem Weg in Computernetzwerken übertragene, briefartige Nachricht. Eindeutschungen wie E-Brief, E-Post oder Netzbrief treffen bislang auf wenig Akzeptanz.

E-Mail wird – noch vor dem World Wide Web – als wichtigster und meistgenutzter Dienst des Internets angesehen. Allerdings ist seit ca. 2002 über die Hälfte des weltweiten E-Mail-Aufkommens auf Spam zurückzuführen.

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Website – Internetpräsenz, Webauftritt↑ nach oben ↑

Das englische Wort site wird oft falsch als „Seite“ übersetzt; es handelt sich dabei jedoch um einen falschen Freund, weil site als „Ort“, „Stelle“, „Platz“ und „die Seite“ als page zu übersetzen sind.

Als Website (Pl. Websites), Webpräsenz, Webangebot oder Webauftritt wird ein ganzes Projekt im World Wide Web bezeichnet, das meist aus mehreren Webseiten bzw. Dokumenten (Dateien, Ressourcen) besteht, die durch eine einheitliche Navigation (das Hypertext-Verfahren) zusammengefasst und verknüpft werden.

So ist etwa die Wikipedia als Gesamtes eine Website, die im Internet auf einem Hostrechner (Server) liegt, während das, was jeweils im Browser (technisch User Agent) angezeigt wird, eine einzelne Webseite ist, oder auch mehrere Webseiten, dann aber nur nacheinander.

Die Startseite einer Website, auf der in der Regel Navigationsmöglichkeiten (Verweise) für die Website bereitgestellt werden, wird auf Deutsch auch mit dem aus dem Englischen stammenden Ausdruck Homepage bezeichnet. Homepage ist also kein Synonym zu Website, sondern nur das Tor (Portal) zu bzw. die Eintritt-, Index- oder Startseite einer Website. Davon abweichend benutzt Wikipedia die Bezeichnung Hauptseite.

Websites werden vorwiegend in der plattformunabhängigen Auszeichnungssprache HTML oder XHTML geschrieben, um zu gewährleisten, dass sie auf möglichst allen Computern/Betriebssystemen dargestellt werden können. Bei aufwändigeren Websites erfolgt die Programmierung meist unter Verwendung server-seitiger Skript- (PHP, Perl, Python, Ruby, VBScript) oder Programmiersprachen (Java), die unter anderem auch die Verwendung von Datenbanksystemen (MySQL, PostgreSQL, Oracle) erlauben. Daneben gibt es auch clientseitige Skriptsprachen wie JavaScript, die normalerweise mehr für die Benutzerinteraktion als für die vollständige Erstellung einer Website verwendet werden. Server-seitige Skripte oder Programme erzeugen als Ausgabe vorzugsweise HTML-Text, welcher dann vom Browser des Benutzers gerendert wird. Die Website wird auf einem Webserver abgelegt, der häufig in einem Rechenzentrum von einem sog. Webhoster betrieben und an den Inhaber der Website vermietet wird.

Weiter als der Begriff der Webpräsenz ist der Begriff Internetpräsenz zu verstehen, da hierin neben Web-Anwendungen auch Dienste (Daemons) wie FTP oder E-Mail enthalten sein können.

Die Entwicklung von Websites wird allgemein als Webdesign oder Webauthoring bezeichnet.

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Webdesigner – Berufsbild↑ nach oben ↑

Die Aufgabe des Webdesigners ist die Erstellung und Pflege von Websites im World Wide Web. Der Webdesigner ist dabei in erster Linie für die Gestaltung, den Aufbau und die Nutzerführung, d.h. das Interface Design und die Umsetzung des Corporate Designs verantwortlich.

In großen Internetagenturen wird der Webdesigner oftmals ausschließlich für das grafische Design der Webseiten eingesetzt. Weitergehende Aufgaben werden dann von anderen Spezialisten in Arbeitsteilung übernommen.

Ein wichtiger Teil seiner Aufgabe ist es auch, den besten Kompromiss zwischen den Wünschen des Auftraggebers, den Ansprüchen der Besucher und den technischen Möglichkeiten zu finden.

Fachliche Voraussetzungen: In Stellenanzeigen für feste oder freie Mitarbeiter im Bereich Webdesign werden meist Kenntnisse in folgenden Fachgebieten angefordert:

  • Design, insbesondere Webdesign
  • Benutzerfreundlichkeit (englisch usability) und Barrierefreiheit
  • Bildbearbeitung mit Grafikbearbeitungssoftware
  • HTML/XHTML(meist browserübergreifend) zur Strukturierung des Seiteninhaltes
  • CSS für die Gestaltung, das Layout und das Design der Site
  • Flash mit ActionScript zur Gestaltung von Animationen.
  • Content-Management-Systeme
  • gängige HTML-Editoren

Soll der Webdesigner für die Erstellung einer dynamischen Webanwendung eingesetzt werden, sind meist eine oder mehrere der folgenden Zusatzkenntnisse erforderlich:

  • JavaScript/DHTMLzur Programmierung clientseitiger Skripte – zunehmend in Verbindung mit AJAX
  • PHP zur serverseitigen Programmierung
  • Perl zur serverseitigen Programmierung
  • Java/JSP zur serverseitigen Programmierung
  • ASP/ASP.NET zur serverseitigen Programmierung
  • SQL zur Ansteuerung von SQL-Datenbanken(z. B. MySQL, Oracle, MS SQL-Server, DB2, Sybase)
  • Webserver(z. B. Apache-Webserver oder Microsoft Internet Information Services)
  • Applikationsserver(z. B. Jboss, Oracle-Applikationsserver, BEA Weblogic, IBM Websphere)
  • Betriebssysteme(z. B. UNIX, Linux, Windows oder Mac OS)

Ausbildung: Web-Designer sind meistens ausgebildete Grafiker, Mediengestalter oder Informatiker, die sich in diesem Bereich spezialisiert haben. Auf Grund der schnellen Entwicklung und des relativ jungen Berufsbildes, erfolgt diese Spezialisierung in der Regel autodidaktisch. In einigen Fällen wird bei entsprechender Eignung der Beruf „Webdesigner“ auch als einzelner Beruf ohne Vorkenntnisse in Informatik, Mediengestaltung oder Grafik ausgebildet. Der Beruf „Webdesigner“ unterliegt keiner gesetzlichen Regelung und wird ausschließlich als Fortbildung an privaten Bildungseinrichtungen oder bei Industrie- und Handelskammern unterrichtet.

Eingesetzte Hilfsmittel: Je nach Aufgabenstellung kommen Tools wie Bildbearbeitungsprogramme, HTML-Editoren, Content-Management-Systeme und oft auch Softwarelösungen zur Gestaltung von Animationen, Online-Spielen, Bildschirm-Präsentationen etc. zum Einsatz.

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Text – Artikel und Zitate:

Quelle: Sven Lennartz, Author bei Dr. Web (deutsch) deutschlandfahne icon

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